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Hallo,

zum 1.7. wird die MwSt. von 19% auf 16% gesenkt (bis 31.12.).
Gibt es eine Möglichkeit, das unkompliziert zu bewerkstelligen ohne die Endverkaufspreise zu ändern?
Wenn ich den benutzten Steuersatz reduziere, dann bleibt der Grundpreis gleich und der Verkaufspreis ändert sich entsprechend. Kann man das Verhalten irgendwie umdrehen?
Danke!

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4 hours ago, RabbitZzZ said:

Gibt es eine Möglichkeit, das unkompliziert zu bewerkstelligen ohne die Endverkaufspreise zu ändern?

Das war bestimmt die Idee davon 🤣 (Ich würde es wohl auch so machen)

Ich würde wohl mit einer foreach schlaufe die preise anpassen. Ganz sicher vorher backups und in einem demoshop testen.

 

 

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Posted (edited)

habe vorhin die hälfte verschluckt beim schreiben. meine bisher persönliche überlegung ist:

- bei bedarf 2 neue steuern (16% + 5%) anlegen
- die bisherigen bruttopreise exportieren -> zb mit prestools von musicmaster oder das modul von datakick
- per csv die bruttopreise mit der neuen steuer-id importieren

danach ggf die versandkosten noch anpassen, da die eingabe ja netto erfolgt !!!

so könnte es theoretisch sehr gut funktionieren. sollte ich es bei mir so umsetzen, werde ich vorher einen kleinen csv import mit evtl 5 datensätzen oder so probieren.

 

EDIT:

bei shops bei denen ein produkt varianten hat und der artikel dann teurer oder günstiger ist, wird es nicht so leicht funktioneren.

Edited by colorful-ant

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nachtrag:
momentan habe ich keinen shop zum testen. wie schaut es mit den älteren bestellungen bzw rechnungen aus, wenn bei der mwst der prozentsatz geändert wird. wenn ich dann mal eine ältere rechnung ausdrucken muß, dann wird vermutlich auf dem ausdruck zb 16% statt 19% stehen, das ist vermutlich nicht so gut. ich weiß nicht, ob ich bei dieser vermutung richtig liege.

 

tabellenstruktur 
tb_order_invoice_tax

 

image.png.b5207b06e8339f41860eb45bc62e5ec9.png

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Posted (edited)

Na eigtl. nicht, wenn du für die anderen Steuersätze andere ID´s vergeben hast...  die "alten" mit 19 und 7 bleiben ja in der DB erhalten.   Aber da weiß ich echt nicht wie das Shopsystem das handelt.

Ansonsten ist deine Idee recht gut 🙂 und wird von den meisten Shopbetreibern (egal welche Plattform)  so in etwa umgesetzt oder zumindest ist das so geplant.

Edited by DRMasterChief
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Posted (edited)

wegen der tax-id in der datenbanktabelle (tb_order_invoice_tax) gehe ich davon aus, dass dann auf der ausgedruckten rechnung die zahlen an sich stimmen, aber in der aufschlüsselung für die steuern wird dann der falsche prozentsatz zu sehen sein. wenn in der jeweiligen tax-id einfach nur der prozentsatz geändert wird - wie von @RabbitZzZ gedacht vorgeschlagen ist.

bsp-bild-rechnung
aktuell

image.png.1889613b7d7a0d9b9ae4158d03d36f0d.png

 

wenn ich einfach nur den steuersatz ändere und keine(n) neue(n) anlege - gehe ich davon aus, dass die rechnung dann optisch nicht mehr stimmt ---->> wenn eine änderung vorgenommen wurde, und danach noch die ein oder andere ältere rechnung mit 19% ausdrucken muß weil sie in den unterlagen fehlt - zu 99% denke ich werden dann auf dem ding (rechnung mit 19%) 16% stehen statt der 19%

bürokratie deutschland (digitalisierung ist trotz corona auch noch nicht viel besser) 🙈🙉🙊

abgesehen davon, momentan gilt es ja nur bis zum 31.12.2020 - danach stand jetzt wieder 19% und 7% -> wieder ändern -> HORROR - > die buchhaltung bzw steuerberater & co freuen sich riesig 😉 
 

Edited by colorful-ant
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Vielleicht brauchen wir  Händler, die maximal mit CSV umgehen können, ein Tutorial wie wir unseren Shop 'virtualisiern' bzw. clonen in eine Arbeitsumgebung, die einfache vor-/zurück Schritte (snapshots) erlaubt zum Testen.

Es gibt zum Beispiel Virtuelle Maschienen für VirtualBox/Vmware/Bitnami mit Prestashop und vielleicht auch Thirtybees? Es gibt auch docker container mit selbigen vermutlich?

Schön wäre es relativ einfach und zuverlässig seinen 'live shop' so zu kopieren, um diese Versuche schnell und zuverlässig ausführen zu können.

 

Und nebenbei: Vielen Dank für den Hinweis mit den Rechnungen! Denn ich glaube mich zu erinnern, dass in der Vergangenheit bei Presta genau dieses Problem vorlag. Ich werde es mal testen, nächste Woche und hoffe, wir finden hier einen guten Weg für alle.

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7 hours ago, Pedalman said:

 

Schön wäre es relativ einfach und zuverlässig seinen 'live shop' so zu kopieren, um diese Versuche schnell und zuverlässig ausführen zu können.

 

Und nebenbei: Vielen Dank für den Hinweis mit den Rechnungen! Denn ich glaube mich zu erinnern, dass in der Vergangenheit bei Presta genau dieses Problem vorlag. Ich werde es mal testen, nächste Woche und hoffe, wir finden hier einen guten Weg für alle.

diesen zwei Punkten schließe ich mich an! Danke für den Hinweis und seinen Shop auf ne einfache Art und Weiße zum Testen kopieren zu können, das wäre fein.

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Ihr habt doch sicherlich noch "Platz" auf eurem Webhosting/Vserver,  tb-Kopie einfach in einen Unterordner kopieren, neue DB dazu anlegen usw.,   sich so also eine Testumgebung schafffen, damit geht das alles.  Im "schlimmsten" Fall ein kleines Hosting für 1-3 Monate buchen für ein paar EUR und darin testen.

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3 hours ago, DRMasterChief said:

tb-Kopie einfach in einen Unterordner kopieren, neue DB dazu anlegen

Klar, das geht. Ist nur nicht gerade "einfach". Alle Dateien kopieren, SEO & URLs verbiegen, DB nicht nur anlegen sondern duplizieren, Zeiger auf die DB in config/settings.inc.php verbiegen.

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Uh aufpassen!!  Dieses Papier bezieht sich NICHT auf den Onlinehandel! 

Wurde schon mehrfach in versch. Forum der Shopsysteme, Wawi´s usw. besprochen.  Schau dich mal ein bischen um, da gibts viele Infos und leider auch viele falsche Infos.  Habe mich manchmal schon gefragt wie leichtfertig die Onlineshopbetreiber bzw. Chefs mit Onlineshop mit diesen Themen umgehend und teilweise hat man nicht mal Ahnung vom kleinen Einmaleins, obwohl man Chef ist  🙂

Stichworte sind  GOBD, PAngV, UStG  usw.

Ein paar Infos dazu,  aber auch das muss man genau lesen und es ist teilweise nicht ganz einfach geschrieben, so daß man falsche Schlüsse ziehen könnte  (einfache Sprache wäre da besser):  https://legal.trustedshops.com/blog/2020/06/12/mehrwertsteuersenkung-ab-1.-juli-darauf-muessen-sie-unbedingt-achten 

Das "Problem" der korrekten Umstellung und Ausweisung der USt. bleibt im Onlinehandel ja alleine schon deshalb bestehen, weil du es im Auftrag/Rechnung korrekt ausweisen musst. Da hilft ein Rabatt dann gar nix mehr.

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Ich kenne mich mit dem Deutschen Gesetz nicht aus, aber was ist das Problem mit folgendem Ablauf:

  1. neue Steuersätze anlegen
  2. Mit foreach Schleife Steuersätze für alle Produkte anpassen und gleichzeitig neue Nettopreise berechnen (falls Bruttopreis gleichbleiben soll)

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@DRMasterChiefDanke für den Hinweis. Werde mich weiter damit beschäftigen!

@wakabayashiWohl prinzipiell eine Möglichkeit. Ich glaube, es kommt darauf an, wie genau man das handhaben will. Laut dem Link von @DRMasterChief:

 

Quote

 

Die Mehrwertsteuer entsteht in dem Moment, in dem eine Leistung ausgeführt wird. Das ist bei Lieferungen im Online-Handel der Tag, an dem die Beförderung oder Versendung des Gegenstandes der Lieferung beginnt.

Das bedeutet, dass es Fälle gibt, in denen der Zeitpunkt der Bestellung noch vor dem Stichtag liegt, die Ausführung der Leistung, also der Beginn der Lieferung jedoch nach dem Stichtag.

Bestellung 30.6.2020                      Übergabe an Versanddienstleister 2.7.2020

19% / 7 % MwSt.                             16% / 5% MwSt.

 

Muss mich noch etwas einlesen. 🙂

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Ja,  in der Praxis beispielsweise dann den Shop am 30.6.  um 16 Uhr in den Wartungszustand versetzen,  da ab da wohl keine Bestellungen mehr verschickt werden. 

Alle Rechnungen fertig machen bis zu diesem Tag mit dem bisherigen USt.-Satz.

Die USt-Sätze im Shop ändern auf 5% und 16%  (ich meine daß neue Steuerklassen/ID´s da am besten geeignet sein sollten),  vorher Sicherung usw.  und ggf. die Datenbank dazu anpassen  (kann ich nix zu sagen, habe ich noch nicht angeschaut,  im PS Forum gibts was dazu).

Wenn das alles passt,  den Shop wieder online schalten.  Selbst wenn Bestellungen noch am 30.6.  abends reinkommen ist das kein Problem und rechtlich ok,  da die Lieferung frühestens am 1.7. erfolgt.  Wenn dein Shopsystem/Template  die USt.-Sätze im Checkout einzeln ausweist dann wäre es in solchen Fällen besser wenn es das nicht tun würde  (wobei es insgesamt besser ist wenn es das tut  🙂 ).  

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3 hours ago, 30knees said:

Wenn man sieht, wie die da freihändig mit "magischen" SQL-Queries um sich werfen, rollen sich Einem ja die Fussnägel hoch.

Ich habe jetzt auch mal ein wenig probiert.

Wenn man einen bestehenden Mehrwertsteuersatz ändert, wird da nicht einfach die Prozentzahl geändert, sondern es wird eine Kopie mit dem neuen Satz angelegt. Das heisst, die alten Rechnungen und Bestellungen behalten den vorherigen Steuersatz, die im Shop angezeigten Preise ändern sich. Entsprechend rutscht der Steuersatz auch in der Liste ganz nach hinten, falls den jemand nach der Änderung vermisst.

An den Produkten muss man also gar nichts ändern.

Einen Haken habe ich dennoch gefunden: der Preis im Block "Beliebt" / "popular" auf der Startseite bleibt beim alten Steuersatz. Also Cache leeren nicht vergessen.

Das Problem der Zeitspanne zwischen Bestellung und Auslieferung kann man wie folgt lösen (bei Lieferverzögerungen oder Sonderanfertigungen kann das ja durchaus diverse Tage bis Wochen ausmachen):

  1. Die Order anschauen.
  2. Ganz unten auf der Seite den Preis des ersten Produkts editieren und einen Cent hochsetzen.
  3. Den Preis nochmal editieren und wieder einen Cent runter setzen.
  4. Das für jedes bestellte Produkt wiederholen.

Sprich, Preisänderungen in einer Bestellung erfolgen nach dem neuen Steuersatz. Aber nur Änderungen, unveränderte Preise bleiben.

Wie man den Kunden dann im Dezember erklärt, warum sie für die an Sylvester bestellten Waren im Januar ein paar Prozent nachzahlen sollen, überlasse ich den Händlern. Die können das bestimmt besser.

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@Traumflug sehr gut. Die Preise muss man ändern, wenn man die Steuersenkung selber einsacken will. Man ändert also die Steuersätze und setzt die Bruttopreise wieder auf das Niveau von vorher. Dazu muss natürlich der Nettopreis nach oben. Ist aber ein simpler Dreisatz 🙂

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On 6/23/2020 at 12:46 AM, Traumflug said:

Ich habe jetzt auch mal ein wenig probiert.

Wenn man einen bestehenden Mehrwertsteuersatz ändert, wird da nicht einfach die Prozentzahl geändert, sondern es wird eine Kopie mit dem neuen Satz angelegt. Das heisst, die alten Rechnungen und Bestellungen behalten den vorherigen Steuersatz, die im Shop angezeigten Preise ändern sich. Entsprechend rutscht der Steuersatz auch in der Liste ganz nach hinten, falls den jemand nach der Änderung vermisst.

Ja und Nein. Hier ist der gleiche Fehler drin wie auch in PrestaShop 1.6. Es wird zwar ein neuer Datensatz angelegt, aber der alte verschwindet ganz, weil er in der Datenbank als deleted geflagt wird, aber noch aktiv ist. Er lässt sich aber übers Back Office nicht mehr reaktivieren, sondern nur durch Eingriff in die Datenbank selbst.

Und ganz übel wird die MwSt-Umstellung, wenn man Varianten und Grundpreisangaben hat. Der "floating"-Grundpreis wird völlig unverständlich. Bevor du dich vorzeitig über die zugegeben nicht immer glückliche Diskussion im Prestaforum mokierst, solltest du dich vielleicht selbst mal auf Fehlersuche begeben. Wenn es wenigstens wieder so klappen würde wie in PrestaShop 1.5, so wäre das schon ein Riesenvorteil. Näheres s. im Bitrag eines Users im besagten Topic: https://forum.thirtybees.com/topic/4197-mehrwertsteuer-umstellung/?do=findComment&comment=36241

Edited by Occam

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Falls für jemand hilfreich, der auch den verminderten Satz weitergeben möchte: Nach etwas experimentieren werde ich wie folgt vorgehen:

1. Neue Steuersätz (Tax rates) einrichten

2. Neue Steuerregeln (Tax rules) einrichten und mit den neuen Steuersätzen assozieren.

3. Die neue Steuerregeln den entsprechenden Produkten zuweisen, entweder über Prestools oder Datakick.

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7 minutes ago, Occam said:

Es wird zwar ein neuer Datensatz angelegt, aber der alte verschwindet ganz, weil er in der Datenbank als deleted geflagt wird, aber noch aktiv ist. Er lässt sich aber übers Back Office nicht mehr reaktivieren, sondern nur durch Eingriff in die Datenbank selbst.

Das ist kein Fehler, sondern völlig richtig so.

Da braucht man auch nichts "reaktivieren". Steigt die Mehrwertsteuer wieder, wird der Steuersatz erneut kopiert, alles ist prima. Keinerlei Grund, in der Datenbank herum zu fummeln.

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1 minute ago, Traumflug said:

Das ist kein Fehler, sondern völlig richtig so.

Da braucht man auch nichts "reaktivieren". Steigt die Mehrwertsteuer wieder, wird der Steuersatz erneut kopiert, alles ist prima. Keinerlei Grund, in der Datenbank herum zu fummeln.

Aha. Heißt das, dass es am einfachsten wäre, einfach den Steuersatz zu ändern und dann nächstes Jahr wieder zurück zu ändern (im Gegensatz zu meiner Vorgehensweise oben)?

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3 minutes ago, 30knees said:

Falls für jemand hilfreich, der auch den verminderten Satz weitergeben möchte: Nach etwas experimentieren werde ich wie folgt vorgehen:

1. Neue Steuersätz (Tax rates) einrichten

2. Neue Steuerregeln (Tax rules) einrichten und mit den neuen Steuersätzen assozieren.

3. Die neue Steuerregeln den entsprechenden Produkten zuweisen, entweder über Prestools oder Datakick.

Wozu soll das gut sein? Macht man keinen neuen Steuersatz, braucht man da auch nichts neu zu assoziieren.

Schwierig wird es wirklich nur, wenn man die Preissenkung nicht weitergeben will. Da muss man sämtliche Preise erhöhen. Ein negativer Rabatt wäre da sehr praktisch, doch das geht (noch) nicht.

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1 minute ago, 30knees said:

Heißt das, dass es am einfachsten wäre, einfach den Steuersatz zu ändern und dann nächstes Jahr wieder zurück zu ändern

Genau.

Die 19% von 2019 haben dann eben eine andere interne ID als die 19% von 2021, doch das interessiert bestenfalls Datenbank-Ästheten. Wichtig ist doch, dass der richtige Prozentsatz auf der Rechnung steht.

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